NEUWAHL DES KEA-VORSTANDS: STARKE VERTRETUNG DER KITA-FAMILIEN IM LANDKREIS BAD DÜRKHEIM BESTÄTIGT

Über uns

Das Kreisjugendamt Bad Dürkheim lud am Mittwochabend, den 3. Dezember 2025 zur Vollversammlung des Kreiselternausschusses Bad Dürkheim (KEA DÜW) in den Ratssaal der Kreisverwaltung ein. Rund 50 Delegierte aus den Kindertagesstätten des Landkreises folgten der Einladung und zeigten damit das große Interesse an der Arbeit des KEA und der Weiterentwicklung der Kita-Landschaft.

Zu Beginn der Veranstaltung berichtete der scheidende Vorstand ausführlich über die Rechte und Pflichten des KEA und gab einen detaillierten Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre seiner Amtszeit. Dabei wurden sowohl erfolgreiche Projekte als auch Herausforderungen der Elternmitwirkung in den Blick genommen.

Im Anschluss stellte das Kreisjugendamt seine Aufgaben und aktuellen Projekte vor. Die Präsentation machte deutlich, mit welchem Engagement die Mitarbeitenden des Jugendamtes sich für die Kinder und Familien im Landkreis einsetzen und wie eng die Zusammenarbeit mit den Elternvertretungen gestaltet wird.

Neuwahl des KEA-Vorstands

Nach den Vorträgen standen die Neuwahlen des Vorstands an, der die Interessen der Kita-Familien bis zur nächsten Wahl im Dezember 2027 vertreten wird. Insgesamt setzt sich der neue Vorstand aus 15 Mitgliedern zusammen:

Jessica Bender, Mareike Bohland, Sarah Brunner, Verena Eger, Anna Simone Heber, Sandy Jasmin Heine, Seda Höblad, Nicole Klawitter, Violetta Sonderschäfer, Angela Wallerand, Gordon Amuser, Kerem Ciftci, Dominik Häge, Adrian Hofmann und Hans Schweigert.

Auf der konstituierenden Sitzung wurde Gordon Amuser aus Bad Dürkheim in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt sowie Adrian Hofmann aus Wachenheim zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Der neugewählte Vorstand freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt, den Kita-Trägern und den Elternvertretungen im Landkreis.

Dank an ausscheidende Mitglieder

Ein herzlicher Dank geht an die ausgeschiedenen Mitglieder für ihren Einsatz und ihr stetiges Engagement im Sinne der Kita-Kinder. Ein besonderer Dank gilt Katja Anslinger, Heike Bergmann und Maria Lis-Kromm, die seit der Neugründung des KEA im April 2021 dem Vorstand angehörten, sowie Jennifer Thierfelder, die das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden innehatte. Ihr Engagement hat die Elternmitwirkung im Landkreis nachhaltig geprägt.

Der KEA DÜW bedankt sich bei allen Delegierten für ihre Teilnahme und das entgegengebrachte Vertrauen und blickt motiviert auf die kommende Amtszeit.

Hier finden Sie die Präsentation des KEA DÜW:

QUALITÄT, QUANTITÄT – EH ZU SPÄT?

Presse

Landeselternausschuss warnt vor kurzsichtigen Forderungen und verlangt stattdessen eine konsequente Umsetzung der bestehenden Möglichkeiten

Der Verband KiTa-Fachkräfte Rheinland-Pfalz erklärt in seinem Positionspapier die Kita-Betreuung in Rheinland-Pfalz als „weitab von Mindeststandards für eine gute pädagogische Qualität“ und dass eine kindgerechte frühpädagogische Bildung und Betreuung erst noch etabliert werden müsse. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen vor der qualitativen Abwärtsspirale und einem bevorstehenden Kita-Kollaps.

Dr. Karl-Heinz Frieden, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebundes, hingegen schreibt, dass die Standards im Bereich der Kindertagesbetreuung zu hoch seien und „flexibilisiert“ werden sollten, um den weiteren Kita-Ausbau voranbringen zu können.

Na was denn nun? Erst Qualität? Erst Quantität? Oder ist es schon zu spät?

„Zu spät kann und darf es niemals sein. Denn das würde bedeuten, dass wir unsere Kinder aufgeben“, betont Karin Graeff, Vorsitzende des Landeselternausschusses Rheinland-Pfalz (LEA RLP). „Und was die Qualität-vs.-Quantität-Frage betrifft, haben wir nicht vor uns zu entscheiden!“

Unsere Kinder brauchen JETZT Bedingungen, unter denen sie sich gesund entwickeln und so später einmal zu aktiven und verantwortungsbewussten Mitgliedern der Gesellschaft werden können.

„Wir können dabei weder erst auf Quantität setzen und dann mal schauen, ob wir die Qualität noch irgendwie nachholen können. Noch können wir erst mal abwarten, bis alle Faktoren für maximale Qualität vorliegen und bis dahin darf dann nur eine kleine Auswahl Privilegierter die Kita besuchen“, stellt Gordon Amuser, stellvertretender Vorsitzender des LEA, fest, denn beide Faktoren gehen Hand in Hand. „Wenn wir etwas Anderes propagieren, ist es für viele Kinder tatsächlich zu spät. Wir reden hier ja nicht von Kartons, die eine Zeit lang unter weniger idealen Bedingungen abgestellt werden, bevor das perfekte Lager entstanden ist. Diese modern vor sich hin! Wir reden von unseren Kindern und damit unserer aller Zukunft, die wir hier leichtfertig durch das Aufschieben des Notwendigen aufs Spiel setzen“.

EINFÜHRUNG DES U3-RECHTSANSPRUCHS AUF FÖRDERUNG UND BETREUUNG IN EINER TAGESEINRICHTUNG FÜR KINDER ODER IN DER KINTERTAGESPFLEGE (KiTa) VOR 10 JAHREN

Presse
10 Jahre Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahren – wird dem realen Anspruch nicht gerecht! Die BEVKi kritisiert den Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren.

Die Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi) bezeichnet die Einführung des U3- Rechtsanspruches auf Förderung und Betreuung in einer Tageseinrichtung für Kinder oder in der Kindertagespflege (KiTa) vor 10 Jahren als einen wichtigen Meilenstein für Familien. Mit der gesetzlichen Regelung sollte jedes Kind die Chance erhalten, von frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zu profitieren. Gleichzeitig werden die Eltern unterstützt und vorrangig Mütter haben schneller die Möglichkeit in eine Erwerbstätigkeit zurückzukehren.

Bundeselternsprecherin Yvonne Leidner dazu: “Bei der Kindertagesbetreuung handelt es sich um eine verpflichtend zu erbringende Leistung der Kinder- und Jugendhilfe und es darf nicht vom guten Willen oder der Finanzstärke einer Kommune abhängen, ob Kinder in der Kindertagespflege oder einer Kita gefördert werden.”

Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ist von entscheidender Bedeutung, da er die Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit von Kindern fördert und Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder der Pflege von Angehörigen unterstützt.

Katharina Queisser Bundeselternsprecherin: “Nicht nur in prekären Lebenssituationen benötigen Eltern, Familien und vor allem die Kinder eine verlässliche Infrastruktur. Die KiTa ist ein wichtiger Baustein in dieser Infrastruktur, um zu unterstützen und Kindern als erste Bildungsinstitution den Start in eine erfolgreiche Bildungskarriere zu ermöglichen. Damit jedes Kind es schaffen kann.”

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen tragen als wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge dazu bei, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen. Durch die frühe Förderung in KiTas erhalten Kinder zudem die Möglichkeit, ihre Talente und Fähigkeiten optimal zu entwickeln, wodurch ihre Bildungsbiografien positiv beeinflusst werden können. Leider zeige sich derzeit eine dramatische Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität.

Laut aktuellen Schätzungen fehlen in der Alterskategorie der Unter-3-Jährigen noch immer fast 300.000 Betreuungsplätze. Die BEVKi betrachtet diese Situation als äußerst besorgniserregend. Zusätzlich können selbst vorhandene Betreuungsverträge oft nicht eingehalten werden, da der akute Fachkräftemangel in Bildungs- und Erziehungsberufen die Situation vor Ort verschärft. Leidtragende sind die Familien.

Die BEVKi appelliert an die Verantwortlichen im Bund, in den Ländern und Kommunen, dringend weitere Maßnahmen zu ergreifen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen, ohne dass Eltern erst den Rechtsweg beschreiten müssen.

„Der Rechtsanspruch auf qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung ist derzeit vergleichbar mit dem Rechtsanspruch auf ein Einhorn – man hat ihn zwar, aber er nützt oft nichts, weil er nicht umgesetzt werden kann. Die Leidtragenden sind die Familien, aber letztendlich die gesamte Gesellschaft, weil der Platzmangel soziale Ungerechtigkeit fördert,“ ergänzt Bundeselternsprechin Irina Prüm abschließend.

Die BEVKi bleibt entschlossen, sich weiterhin für die Interessen von Eltern, Kindern und Kitas einzusetzen und hofft auf eine künftige Verbesserung der Situation für eine gerechtere und bildungsstärkere Gesellschaft.

JAMMERN IST TEIL DES PROBLEMS, NICHT TEIL DER LÖSUNG!

Presse

Landeselternausschuss benennt Stolpersteine im Umgang mit dem Fachkräftemangel in Kitas

Informationsschieflagen, mangelhafte Zusammenarbeit in der Verantwortungsgemeinschaft und eine klar problemfixierte Herangehensweise bremsen vielerorts die so dringend notwendige Umsetzung der Lösungsansätze aus. Dabei steckt noch einiges an Potential im Kita-System.

Das zeigte sich einmal mehr am vergangenen Donnerstag, den 22.06.2023, bei einer Online-Informationsveranstaltung, zu welcher der Landeselternausschuss der Kitas in Rheinland-Pfalz (LEA) eingeladen hatte. Die LEA-Vorsitzende Karin Graeff stellte gemeinsam mit den Referentinnen des Bildungsministeriums, Xenia Roth und Susanne Skoluda, aktuell mögliche Lösungsansätze im Umgang mit dem Fachkräftemangel vor. Knapp 180 interessierte Eltern, Fachkräfte, kommunale und freie Trägervertretungen aus ganz Rheinland-Pfalz sowie Jugendamtsvertretungen gehörten zu den Teilnehmenden.

„Die Reaktionen auf die Inhalte des Abends spiegeln die Vielfältigkeit des Systems-Kita erstaunlich gut,“ berichtet Karin Graeff. Ein großer Teil der Anwesenden war tatsächlich sehr interessiert daran, sich auf die Lösungsansätze einzulassen. Im Nachgang der Veranstaltung gingen zahlreiche Rückmeldungen ein, die von einer „wertvollen Arbeitsgrundlage“ sprachen und die zeitnahe Zusendung der Präsentationsfolien erbaten, „um direkt loslegen zu können“. Ein anderer Teil der Teilnehmenden war schon während der Vorträge damit beschäftigt, die Vorschläge, ohne konkrete Benennung der Schwierigkeiten, abzulehnen. Immer wieder wurde auch über Sachverhalte geschimpft, die bereits vor der Veranstaltung falsch verstanden wurden. Konstruktive Kritik ging auf diese Weise teilweise unter oder konnte nicht weiterverfolgt werden, weil die Referentinnen damit beschäftigt waren, die inhaltlich falschen Vorwürfe zu entkräften.

„Diese Situation ist für uns nicht neu, sie gehört zum Arbeitsalltag,“ erläutert Gordon Amuser, der stellvertretende Vorsitzende des LEA. „Das Traurige daran ist, dass sich so natürlich nie etwas ändert und unsere Kinder darunter zu leiden haben, dass wir Erwachsenen es nicht schaffen, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Veränderung ist ein Prozess, der Zeit benötigt und zielführend von allen Verantwortlichen und Entscheidungsträgern begleitet werden muss. Sich gegen einen gesellschaftlichen Wandel, der bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht wegzudiskutieren ist, grundsätzlich zu verschließen, belastet die Situation im Kita-System von Tag zu Tag mehr.“

Dabei gäbe es durchaus noch einige Möglichkeiten, wie vor Ort auf den Fachkräftemangel eingegangen werden kann. Die sind allerdings mit einem deutlichen Umdenken verbunden. „Auf einem Arbeitnehmermarkt muss eine Kita bestehen können, sowohl gegenüber anderen Kitas, als auch gegen Unternehmen, die gewisse Grundregeln des Arbeitsmarkts bereits seit Jahren verinnerlicht haben,“ führte Graeff in die Veranstaltung ein. Hierfür gebe es keine große, vorgegebene Lösung, sondern eine Vielzahl verschiedener Stellschrauben, an denen die gesamte Verantwortungsgemeinschaft gemeinsam, individuell vor Ort, drehen kann und muss. So kann die Öffnung der Kita für andere, konzeptionell passende Professionen sowohl die Bildungsqualität als auch die Attraktivität einer Einrichtung steigern. Zur Überbrückung kurzfristiger personeller Engpässe können Träger auch geeignete Vertretungskräfte ohne fachliche Qualifikation bis Ende 2028 einstellen. Diese werden ab dem ersten Tag ihres Einsatzes vom Land mitfinanziert und können durch eine berufsbegleitende, vergütete Qualifizierung sogar langfristig im Kita-System gehalten werden. Neben vielen kurzfristigen Handlungsmöglichkeiten, die vor allem in der Verantwortung der Träger und Jugendämter liegen, können sich aber grundsätzlich alle Kita-Akteure durch ihr mittel- und langfristiges politisches Engagement auf kommunaler Ebene und landesweit für eine bessere Finanzierung der frühkindlichen Förderung einsetzen.

Ein großes Hindernis für die Bereitschaft, die Lösungen umzusetzen, die das System bereits bietet, scheinen zwei grundsätzliche Überzeugungen zu sein, die alles andere überschatten. Zum einen die Aussage, dass Kommunen die Ansprüche des KiTa-Systems finanziell per se nicht stemmen könnten. Zum anderen die Aussage, dass man mit den aktuellen Vorgaben für Personalausstattung und Räumlichkeiten den Kindern und ihren Bedarfen schlichtweg nicht gerecht werden könnte. Beides sind stark kontrovers diskutierte Ansichten, die bisher weder eindeutig durch Zahlen und Fakten belegt noch widerlegt werden konnten. „Es ist auch in Ordnung und richtig darüber zu diskutieren. Es ist aber nicht in Ordnung, sich dadurch den aktuellen Möglichkeiten zu verweigern, unseren Kindern jetzt zu helfen. Kindheit lässt sich nun mal nicht wiederholen,“ mahnt Graeff an.

IN DER SCHULE IST ES BEREITS ZU SPÄT!

Presse

Landeselternausschuss reagiert auf den Iglu-Schock

Der Landeselternausschuss der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz (LEA) ruft dazu auf, in frühzeitige Sprachbildung zu investieren, damit es gar nicht erst zu aufwendigen Sprachfördermaßnahmen kommen muss. Dabei spielen vor allen Dingen die Kitas eine entscheidende Rolle. Nicht umsonst empfiehlt das Autorenteam der Iglu-Studie eine fundierte und frühe Förderung aller Kinder schon vor Beginn der Schulzeit.

„Die Grundlagen werden bereits sehr früh gelegt. Hier haben die Kitas einen großen Einfluss“, erläutert Karin Graeff, Vorsitzende des LEA. Das Thema Sprachbildung müsse dabei erneut in den Fokus genommen werden. Der LEA hält den Ansatz einer alltagsintegrierten Sprachförderung in Kitas für grundsätzlich richtig, es müsse jedoch genau hingeschaut werden, ob diese auch tatsächlich zielführend umgesetzt wird. Außerdem solle ein vorhandener Mehrbedarf erkannt und entsprechend befriedigt werden. Aktuell erhalten die Elternvertretungen überwiegend Rückmeldungen aus den Kitas, wonach es große Schwierigkeiten bei der Unterstützung der Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung gibt. „Wir sind im Bereich Sprachförderung in den Kitas noch lange nicht da angekommen, wo wir hinmüssen“, betont Graeff. „Iglu schockiert vielleicht, aber wundern darf es uns eigentlich nicht.“

Das Thema Elternmitwirkung, in Form einer gelebten Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, spielt hier eine wichtige Rolle. Zum einen sind die Eltern die ersten und somit wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder. Sie haben den größten Einfluss und sollten daher von Anfang an als Partner auf Augenhöhe in den Kitas agieren. Dazu muss Kita als ein Bildungsort für die ganze Familie gesehen werden.

Zum anderen können sich Kinder nur dann gesund entwickeln – und dabei die wichtigen sprachlichen und mathematischen Kompetenzen erlernen – wenn Elternhaus und Kita keine getrennten Welten darstellen, sondern gemeinsam einen sicheren Rahmen für die Kinder bieten. „Wir waren da mal auf einem guten Weg. Leider erleben wir seit der Pandemie den Trend, dass Kitas sich wieder gegen die Eltern verschließen“, berichtet Gordon Amuser, stellvertretender Vorsitzender des LEA. „Jetzt wehren sich viele Kitas schon dagegen, dass Eltern die Kita beim Bringen und Holen ihrer Kinder überhaupt betreten“, verurteilt er das illegale Vorgehen, das durch das Hausrecht der Träger nicht gerechtfertigt werden kann. Regelmäßige Gespräche zwischen den Fachkräften und den Eltern im Beisein der Kinder können einen wichtigen Grundpfeiler sowohl der Bildungspartnerschaft als auch der alltagsintegrierten Sprachförderung der gesamten Familie darstellen. Für den Lernerfolg der Kinder ist es entscheiden, dass die gesamten Familien aktiv den Lernprozess mitgestalten.

Kitas sind das entscheidende Instrument, wenn man endlich mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen möchte. Die Stellschrauben für die späteren Leistungen der Kinder liegen bereits im Kita-System. „Wollen wir bessere Iglu-Ergebnisse, müssen wir in die Kita-Qualität investieren“, sind sich Graeff und Amuser einig.